Negativ, negativer, am Negativsten
Um die Jahrtausendwende begann die Psychologie sich mit dem Negativitätsbias zu befassen. Gemeint ist die Beobachtung, dass Negatives dominant ist und unsere Aufmerksamkeit fesselt. Wir können fast gefesselt werden vom Negativen und in einer abwärtsführenden Spirale immer negativer werden.
Das Positive an dem Hang zum Negativen sehen wir, wenn wir weit zurück in der menschlichen Entwicklung gehen, wo das Leben von allen Seiten bedroht war. Wo die Suche nach Nahrung einer permanenten Sorge ist und die Bedrohung durch Wildtieren real vorhanden ist, lohnt sich ein Fokus auf die kleinsten Zeichen vom Unglück. Nur so besteht rechtzeitig die Chance sich zu retten. So wird die Negativitätsbias als Überbleibsel erklärt, welche die Evolution nicht verändert hat. Das kann einleuchten oder nicht, ist es aber hilfreich?
Ich bin froh um die negativen Gedanken und Gefühlen, wenn sie eine Warnfunktion ausführen. Zum Beispiel: Als ich regelmässig viel Alkohol trank, habe ich alle Kerzen aus der Wohnung verbannt. So konnte ich keins im Rausch vergessen. Noch ein Beispiel: Als ich merkte, dass ich zunehmend unsicher wurde beim Autofahren und gleichzeitig wahrnahm, wie Nachrichten das Alter von Menschen bei einem Unfall betonen, habe ich entschieden aufzuhören, bevor ich dann plötzlich für Schlagzeilen sorgte.
Ansonsten bin ich vorsichtig, wenn die Neigung zum Negativen stark wird. Denn ich habe genug Erfahrungen mit dem Negativsten in Form von depressiven Verstimmungen. Und ich habe mir ein paar Hilfsmittel angeeignet, aber das ist ein Thema für den Beitrag „Positiv, positiver, am Positivsten“.
Sunny, 22. April 2026
Negativity Bias – nicht alles ist Evolution! | In-Mind
Übermäßiges Grübeln: Das Gedankenkarussell stoppen
Das Positive an dem Hang zum Negativen sehen wir, wenn wir weit zurück in der menschlichen Entwicklung gehen, wo das Leben von allen Seiten bedroht war. Wo die Suche nach Nahrung einer permanenten Sorge ist und die Bedrohung durch Wildtieren real vorhanden ist, lohnt sich ein Fokus auf die kleinsten Zeichen vom Unglück. Nur so besteht rechtzeitig die Chance sich zu retten. So wird die Negativitätsbias als Überbleibsel erklärt, welche die Evolution nicht verändert hat. Das kann einleuchten oder nicht, ist es aber hilfreich?
Ich bin froh um die negativen Gedanken und Gefühlen, wenn sie eine Warnfunktion ausführen. Zum Beispiel: Als ich regelmässig viel Alkohol trank, habe ich alle Kerzen aus der Wohnung verbannt. So konnte ich keins im Rausch vergessen. Noch ein Beispiel: Als ich merkte, dass ich zunehmend unsicher wurde beim Autofahren und gleichzeitig wahrnahm, wie Nachrichten das Alter von Menschen bei einem Unfall betonen, habe ich entschieden aufzuhören, bevor ich dann plötzlich für Schlagzeilen sorgte.
Ansonsten bin ich vorsichtig, wenn die Neigung zum Negativen stark wird. Denn ich habe genug Erfahrungen mit dem Negativsten in Form von depressiven Verstimmungen. Und ich habe mir ein paar Hilfsmittel angeeignet, aber das ist ein Thema für den Beitrag „Positiv, positiver, am Positivsten“.
Sunny, 22. April 2026
Negativity Bias – nicht alles ist Evolution! | In-Mind
Übermäßiges Grübeln: Das Gedankenkarussell stoppen
„Ich hatte mein ganzes Leben viele Probleme und Sorgen.
Die meisten von ihnen sind aber niemals eingetreten.“
Das Zitat ist von Mark Twain (1835-1910), amerikanischer Schriftsteller.
Noch konkreter ist eine 2019 erschienene Studie, die zeigte, 91,4% von Sorgen treffen gar nicht ein. Exposing Worry’s Deceit: Percentage of Untrue Worries in Generalized Anxiety Disorder Treatment - ScienceDirect Auch wenn das vielleicht nicht allgemein gültig ist, es gibt uns Grund zum Denken, dass wir häufig Sorgen machen ohne die befürchtete Problemen zu bekommen. (Im Bild: 91,4% grün)
Sunny, 22. April 2026
Noch konkreter ist eine 2019 erschienene Studie, die zeigte, 91,4% von Sorgen treffen gar nicht ein. Exposing Worry’s Deceit: Percentage of Untrue Worries in Generalized Anxiety Disorder Treatment - ScienceDirect Auch wenn das vielleicht nicht allgemein gültig ist, es gibt uns Grund zum Denken, dass wir häufig Sorgen machen ohne die befürchtete Problemen zu bekommen. (Im Bild: 91,4% grün)
Sunny, 22. April 2026
Positive, positiver, am Positivsten
Zunächst muss es klar sein, dass es nicht um ein entweder „negativ“ oder „positiv“ geht. Das Leben besteht immer aus einer Mischung aus beiden, wie es Tag und Nacht, Licht und Schatten gibt. Die Dinge kommen immer wieder ins Gleichgewicht, aber eher wie ein Pendel, der auf und ab schwingt.
Es ist nur einmal so, dass alles Negative uns schneller, intensiver und länger beschäftigt als das Positive. So sehr sogar, dass etwas Banales, das auch negativ wirkt, mal stärker wirkt als etwas ganz Grosses und zugleich Positives. Die Aufmerksamkeit auf das Negative liegt uns sozusagen im Blut. Um ausgewogen zu leben und die Realität besser zu fassen braucht es unsere bewussten Bestrebungen um das Positive.
Empfohlen und meiner eigenen Erfahrungen entsprechend ein guter „Notmassnahme“, wenn der Pendel zu weit schwingt, ist Bewegung. Schon ein einfacher Spaziergang bringt uns neu ins gleichmässige Schwingen: rechter Fuss, dann linker Fuss, wieder rechts, dann links… Dabei ein- und ausatmen.
Sowohl vorbeugend als auch heilend wirken die positiven Gefühle:
Es kann aber ein anderes Gefühl und eine andere Methode sein. Was entscheidend ist, ist das positive Gefühl fühlst. Regelmässiges Üben hilft Dir in einer Krise nicht endlos ins Negative zu versinken, sondern den Aufschwung zu erwarten und darauf zu warten.
Sunny, 23. April 2026
Positive Gefühle | Positive Psychologie
Die Kraft Ihrer positiven Emotionen - Resilienz und Führung
Es ist nur einmal so, dass alles Negative uns schneller, intensiver und länger beschäftigt als das Positive. So sehr sogar, dass etwas Banales, das auch negativ wirkt, mal stärker wirkt als etwas ganz Grosses und zugleich Positives. Die Aufmerksamkeit auf das Negative liegt uns sozusagen im Blut. Um ausgewogen zu leben und die Realität besser zu fassen braucht es unsere bewussten Bestrebungen um das Positive.
Empfohlen und meiner eigenen Erfahrungen entsprechend ein guter „Notmassnahme“, wenn der Pendel zu weit schwingt, ist Bewegung. Schon ein einfacher Spaziergang bringt uns neu ins gleichmässige Schwingen: rechter Fuss, dann linker Fuss, wieder rechts, dann links… Dabei ein- und ausatmen.
Sowohl vorbeugend als auch heilend wirken die positiven Gefühle:
- Freude
- Dankbarkeit
- Zufriedenheit
- Interesse
- Hoffnung
- Stolz
- Vergnügen
- Inspiration
- Ehrfurcht
- Liebe
Es kann aber ein anderes Gefühl und eine andere Methode sein. Was entscheidend ist, ist das positive Gefühl fühlst. Regelmässiges Üben hilft Dir in einer Krise nicht endlos ins Negative zu versinken, sondern den Aufschwung zu erwarten und darauf zu warten.
Sunny, 23. April 2026
Positive Gefühle | Positive Psychologie
Die Kraft Ihrer positiven Emotionen - Resilienz und Führung
Selbstoptimierung: Weg zur laufenden Verbesserung oder Irrweg?
Die Evolutionstheorie beschreibt wie die Kreaturen am ehesten überleben und ihre Gene weitergeben, solche sind mit der besten Anpassung. Die Spezies optimiert sich. Auch die Technik kennt die Selbstoptimierung, wobei ein System von selbst die best-funktionierende Lösung findet. Und in dieser Reihe stellt sich der Mensch, der mit voller Absicht und viel Aufwand aus sich das Beste machen will. Selbstoptimierung ist vielerorts „in“.
Die 3 Bereiche sind nicht ganz gleich. Weder Evolution noch Technik setzt es sich im Kopf besser zu werden. Sie haben auch im Voraus kein festgelegter Plan, wie das Resultat aussehen muss. Irgendwie scheint mir das Wort „intuitiv“ passend zum Weg der Evolution und der Technik, obwohl sie ganz unterschiedlich sind.
Wir Menschen gehen nicht oder nicht nur intuitiv vor, sondern orientieren uns ebenfalls an äusseren Massstäben. Oft kommen sie aus gesellschaftlichen Einflüssen, nicht zuletzt Werbung und Social Media. Manchmal geht es nur um schneller, höher, weiter, was auch immer das in einem konkreten Bereich heisst.
Beim Googeln fand ich eine Mischung von Beiträgen zur Selbstoptimierung und zum Selbstoptimierungswahn. Hier liegt wohl das Problem. Wenn unsere Selbstverbesserungsbemühungen nicht tief in uns selbst verankert sind und sich an unsere individuelle Art und Neigung orientieren, dann haben wir den Stress.
Ich bin absolut überzeugt, dass eine persönliche Entwicklung gut ist. Zudem glaube ich fest, dass mir die Suchtfreiheit nur gelingt, weil ich nicht mehr bin wie früher. Gleichzeitig lerne ich immer mehr, dass es sich lohnt, einige Fragen zuerst anzupacken:
Tipp 1: Von allem, was ich gelesen habe, finde ich klar, ausgewogen und hilfreich diesen Beitrag: Selbstoptimierung: Ist gut nicht mehr gut genug?
Tipp 2: Zur Selbsterkenntnis trägt die VIA Survey sehr viel bei. Zum Beispiel: Weil ich sowohl bei „Neugier“ als auch bei der „Liebe zum Lernen“ stark bin, weiss ich, dass ich gut damit fahre Neues auszuprobieren und davon zu lernen. Und weil ich auch noch „kreativ“ bin, gestalte ich immer wieder Neues nach neuen Methoden.
Die VIA-Survey von Psychologen entwickelt und getestet, ist online, gratis und in vielen Sprachen verfügbar. Du bekommst sofort die Resultate. https://www.viacharacter.org
Sunny, 14. April 2026
Die 3 Bereiche sind nicht ganz gleich. Weder Evolution noch Technik setzt es sich im Kopf besser zu werden. Sie haben auch im Voraus kein festgelegter Plan, wie das Resultat aussehen muss. Irgendwie scheint mir das Wort „intuitiv“ passend zum Weg der Evolution und der Technik, obwohl sie ganz unterschiedlich sind.
Wir Menschen gehen nicht oder nicht nur intuitiv vor, sondern orientieren uns ebenfalls an äusseren Massstäben. Oft kommen sie aus gesellschaftlichen Einflüssen, nicht zuletzt Werbung und Social Media. Manchmal geht es nur um schneller, höher, weiter, was auch immer das in einem konkreten Bereich heisst.
Beim Googeln fand ich eine Mischung von Beiträgen zur Selbstoptimierung und zum Selbstoptimierungswahn. Hier liegt wohl das Problem. Wenn unsere Selbstverbesserungsbemühungen nicht tief in uns selbst verankert sind und sich an unsere individuelle Art und Neigung orientieren, dann haben wir den Stress.
Ich bin absolut überzeugt, dass eine persönliche Entwicklung gut ist. Zudem glaube ich fest, dass mir die Suchtfreiheit nur gelingt, weil ich nicht mehr bin wie früher. Gleichzeitig lerne ich immer mehr, dass es sich lohnt, einige Fragen zuerst anzupacken:
- Wer bin ich? Welche besondere Fähigkeiten, Eigenschaften und Erfahrungen habe ich?
- Warum will ich an den gewählten Bereich etwas ändern? Was verspreche ich mir davon?
- Fühle ich mich zur Veränderung aus irgendwelchem Grund gezwungen? Woher kommt der Druck? Inwiefern kann ich die Intention bejahen und zum Eigen machen? (Es ist etwas anders, ob ich abnehmen will, weil ein Freund meine Figur kritisiert. Oder ich die Kilos abnehmen möchte, nachdem die Ärztin mir deutlich machte, dass meine Gelenkschmerzen vom Übergewicht kommen.)
Tipp 1: Von allem, was ich gelesen habe, finde ich klar, ausgewogen und hilfreich diesen Beitrag: Selbstoptimierung: Ist gut nicht mehr gut genug?
Tipp 2: Zur Selbsterkenntnis trägt die VIA Survey sehr viel bei. Zum Beispiel: Weil ich sowohl bei „Neugier“ als auch bei der „Liebe zum Lernen“ stark bin, weiss ich, dass ich gut damit fahre Neues auszuprobieren und davon zu lernen. Und weil ich auch noch „kreativ“ bin, gestalte ich immer wieder Neues nach neuen Methoden.
Die VIA-Survey von Psychologen entwickelt und getestet, ist online, gratis und in vielen Sprachen verfügbar. Du bekommst sofort die Resultate. https://www.viacharacter.org
Sunny, 14. April 2026
Zu vielen Entscheidungen!?
Vielleicht kennst Du das auch: Ständig musst Du entscheiden: Aufstehen oder noch 10 Minuten Schlummern? Was anziehen? Welche Schuhe dazu? Brauche ich etwas Besonderes mitzunehmen? Was zum Frühstück? Zu Fuss oder mit dem Bus? Und natürlich vieles mehr! Denn Du hast bestimmt Deine Zähne geputzt, warst aber die Entscheidung dazu nicht bewusst. Und es ist eine Entscheidung, zuerst der rechte Schuh anzuziehen….
Mehrmals habe ich die Zahl 35‘000 täglichen Entscheidungen gelesen. Selten wird eine Quelle für diese Zahl genannt und dabei werden unterschiedlichen Personen als Urheber*innen genannt. Es gibt auch viele Fragen, ob und wie eine solche Zahl festgestellt werden kann. Z.B. Ich putze meine Zähne mit der rechten Hand. Ist das eine Entscheidung, wenn ich sowieso von Natur aus Rechtshänderin bin?
Die hohe Zahl 35‘000 führt fast unweigerlich dazu, dass von Entscheidungsmüdigkeit gesprochen wird. Natürlich gibt es auch unzählige Ratgeber, wie wir am besten entscheiden, wobei wir zuerst entscheiden müssen, welchen wir umsetzen werden.
Ich bin auch selbst oft genug in diesem Strudel gefangen. Was mir am meisten hilft, sind gute Gewohnheiten.
Sunny, 10. April 2026
How Many Decisions Do We Make Each Day? | Psychology Today
Entscheidungen treffen: Die 7 besten Methoden
Choice Overload - The Decision La
Mehrmals habe ich die Zahl 35‘000 täglichen Entscheidungen gelesen. Selten wird eine Quelle für diese Zahl genannt und dabei werden unterschiedlichen Personen als Urheber*innen genannt. Es gibt auch viele Fragen, ob und wie eine solche Zahl festgestellt werden kann. Z.B. Ich putze meine Zähne mit der rechten Hand. Ist das eine Entscheidung, wenn ich sowieso von Natur aus Rechtshänderin bin?
Die hohe Zahl 35‘000 führt fast unweigerlich dazu, dass von Entscheidungsmüdigkeit gesprochen wird. Natürlich gibt es auch unzählige Ratgeber, wie wir am besten entscheiden, wobei wir zuerst entscheiden müssen, welchen wir umsetzen werden.
Ich bin auch selbst oft genug in diesem Strudel gefangen. Was mir am meisten hilft, sind gute Gewohnheiten.
- Beispiel: Ich habe mir einmal vor Jahren entschieden, welches Frühstück für mich gut ist. Dann habe ich mich angewöhnt, alle Zutaten auf Vorrat zu haben. So habe ich die täglichen Entscheidungen übers Frühstück minimiert.
- Beispiel: Die Zeit zum Aufwärmen von meinem Frühstück ist gerade richtig um das Bett zu machen. Das ist eine Gewohnheit, die mir die Entscheidung abnimmt, wann und ob ich das Bett mache.
Sunny, 10. April 2026
How Many Decisions Do We Make Each Day? | Psychology Today
Entscheidungen treffen: Die 7 besten Methoden
Choice Overload - The Decision La
Die bevorzugte Denkweise wirkt unterschiedlich.
Unsere Erfahrungen prägen die Denkweise, oft Mindset genannt, welche wir dann als eine Art Kompass für möglichen neuen Erfahrungen einsetzen. US-Psychologin Carol Dweck hat die zwei extremen Mindsets beschrieben:
- Fixed Mindset (starre Denkweise): Bei dieser Sicht der Welt bleibt alles statisch. So wie es früher einmal war, so ist und bleibt es. Mit einem Bild ausgedrückt: Das Gehirn wird in Ketten gelegt und mit einem Schloss versehen.
Beispiel: Ein Kind in der Primarschule hörte immer wieder „Du kannst nicht gerade schneiden.“ Auch 20 Jahren später geht diese Person davon aus, dass sie nicht gerade schneiden kann.
- Growth Mindset (Wachstumsdenkweise): Diese Denkweise geht davon aus, dass Änderungen und Verbesserungen durchaus möglich sind. Was heute ist, kann auch morgen oder übermorgen schon anders werden. Bildlich gesprochen: Das Gehirn ist offen für frische Luft.
Beispiel: Als Primarschülerin kämpfte die Frau beim Lernen der Schnüerlischrift. Später als Studentin perfektionierte sie ihre Handschrift um noch schneller in Vorlesungen Notizen zu machen. Wenn sämtliche Buchstaben deutlich waren, konnte das Zurückgehen um ein t-Balken oder ein i-Punkt zu ergänzen wegfallen. Das sparte Zeit.
Dieser Unterschied kann in vielen Bereichen wichtig sein, auch bei der Sucht bzw. der Suchtfreiheit. Mit einer starren Denkweise ist es viel schwieriger zu hoffen von der Sucht frei zu kommen und so zu bleiben. Die Wachstumsmentalität rechnet mit Veränderungen und kann sich wohl eher vorstellen die Suchtfreiheit zu erreichen.
Mich schockierte es als nach ca. 8 Monaten Suchtfreiheit eine Fachperson mich einschärfte, ich sei eine „trockene Alkoholikerin“. Das passt leider sehr gut zu einer starren Denkweise, die mir eher fremd ist. Gerade dieses Gespräch hat mich sehr geprägt. Zum einen trägt es dazu bei, dass ich die Suchtfreiheit als Weg beschreibe und betone, wie wichtig die Bereitschaft zur Veränderung ist. Zum andern weigere ich mich die Bezeichnung „trockene Alkoholikerin“ anzunehmen, obwohl ich kein Problem habe dazu zu stehen, dass ich früher ein Alkoholproblem hatte.
Das Beste an der Sache von dem Mindset ist, dass dies nicht für alle Ewigkeit fixiert ist. Es ist durchaus möglich, die starre Denkweise in einer Wachstumsdenkweise zu verwandeln. Es ist auch nicht ausgeschlossen den umgekehrten Weg zu gehen, aber ich fände es sehr schade. Ein erster guter Schritt in Richtung von der Wachstumsmentalität ist das kleine Wort „noch“. Anstelle zu denken oder sagen „Ich kann das nicht.“ wird der Satz umformuliert in „Ich kann das noch nicht.“ Dadurch sind alle Möglichkeiten offen. „Ich habe das noch nicht gelernt.“ und „Ich habe das noch nicht ausprobiert.“ sind ebenfalls gute Möglichkeiten.
Sunny, 4. April 2026
Zum Weiterlesen über Mindset:
„Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt | Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken“, 2. Juni 2017, Carol Dweck (Autor), Jürgen Neubauer (Übersetzer)
Growth Mindset entwickeln: Tipps + Beispiele (auch mit Fragen zur Ermittlung von Mindset)
GROWTH MINDSET | RedHeights
Den Wechsel auf Sommerzeit gut bewältigen
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Wir wechseln auf die Sommerzeit. „Mir wird eine Stunde gestohlen!“ habe kürzlich gehört. Ja, frau kann es so sehen, ist dazu aber nicht gezwungen.
Das erste, was mir hilft, ist das Wissen, dass es um Jet-Lag geht, ein bekanntes Phänomen, das uns unterschiedlich belastet. Der Körper ist nicht von der Wanduhr abhängig, sondern den Lichtverhältnissen. Schon eine Stunde macht einen spürbaren Unterschied. Für einige von uns ist diese eine Stunde ein Problem, das uns bis zur zwei Wochen beschäftigen wird. Das bilde ich mir nicht ein und glücklicherweise bin ich dabei auch nicht allein!
Meine erste Lösung des Problems habe ich intuitiv vor 10-15 Jahren erfunden. Ich akzeptierte, dass ich die Situation nicht ändern kann, und beschloss das Beste daraus zu machen. Seither bei der Zeitwechsel im Frühling und wieder im Herbst mache ich mir ein kleines Fest. Dazu gehört ein Pizza Quatro Stagioni, das symbolisch für die vier Jahreszeiten steht: Artischocken für den Frühling, Tomaten und Basilikum für den Sommer, Pilze wie im Herbst und Schinken als Winterzutat. Wenn dieses nicht erhältlich ist, nehme ich gerne Pizza Capricciosa mit den gleichen Zutaten nur durcheinander vermischt. Was sonst noch zu diesem Fest gehört, entscheide ich immer wieder neu.
Eine zweite Lösung probiere ich neu aus: Statt auf einmal meine Schlafenszeiten um eine ganze Stunde verschieben zu müssen, habe ich die Verschiebung auf 10 Tagen verteilt. Fünf bis zehn Minuten früher auf und ebenso viel früher ins Bett erlebe ich als problemlost. Aber noch bin ich mitten drin.
Eine weitere Lösung habe ich beim Herumgoogeln entdeckt: Unser Biorhythmus ist mit dem Sonnenlicht sehr verbunden. So ist es hilfreich zur Anpassung so viel Zeit wie möglich draussen beim Tageslicht zu verbringen. Am ersten Tag der Sommerzeit dauert der Tag über 12 Stunden und 40 Minuten. Das schenkt viele Möglichkeiten draussen ans Licht zu gehen.
Sunny, 24. März 2026
Zeitumstellung: Sommerzeit bereitet vielen Probleme | Stiftung Warentest
Zeitumstellung: Einfluss auf die Gesundheit
Das erste, was mir hilft, ist das Wissen, dass es um Jet-Lag geht, ein bekanntes Phänomen, das uns unterschiedlich belastet. Der Körper ist nicht von der Wanduhr abhängig, sondern den Lichtverhältnissen. Schon eine Stunde macht einen spürbaren Unterschied. Für einige von uns ist diese eine Stunde ein Problem, das uns bis zur zwei Wochen beschäftigen wird. Das bilde ich mir nicht ein und glücklicherweise bin ich dabei auch nicht allein!
Meine erste Lösung des Problems habe ich intuitiv vor 10-15 Jahren erfunden. Ich akzeptierte, dass ich die Situation nicht ändern kann, und beschloss das Beste daraus zu machen. Seither bei der Zeitwechsel im Frühling und wieder im Herbst mache ich mir ein kleines Fest. Dazu gehört ein Pizza Quatro Stagioni, das symbolisch für die vier Jahreszeiten steht: Artischocken für den Frühling, Tomaten und Basilikum für den Sommer, Pilze wie im Herbst und Schinken als Winterzutat. Wenn dieses nicht erhältlich ist, nehme ich gerne Pizza Capricciosa mit den gleichen Zutaten nur durcheinander vermischt. Was sonst noch zu diesem Fest gehört, entscheide ich immer wieder neu.
Eine zweite Lösung probiere ich neu aus: Statt auf einmal meine Schlafenszeiten um eine ganze Stunde verschieben zu müssen, habe ich die Verschiebung auf 10 Tagen verteilt. Fünf bis zehn Minuten früher auf und ebenso viel früher ins Bett erlebe ich als problemlost. Aber noch bin ich mitten drin.
Eine weitere Lösung habe ich beim Herumgoogeln entdeckt: Unser Biorhythmus ist mit dem Sonnenlicht sehr verbunden. So ist es hilfreich zur Anpassung so viel Zeit wie möglich draussen beim Tageslicht zu verbringen. Am ersten Tag der Sommerzeit dauert der Tag über 12 Stunden und 40 Minuten. Das schenkt viele Möglichkeiten draussen ans Licht zu gehen.
Sunny, 24. März 2026
Zeitumstellung: Sommerzeit bereitet vielen Probleme | Stiftung Warentest
Zeitumstellung: Einfluss auf die Gesundheit
"Wir sind eine unterkuschelte Gesellschaft."
Die Aussage im Titel stammt von Prof. Dr. Claudia Winkelmann, Physiotherapeutin und Gesundheitswissenschaftlerin, Berlin. Ihre eigenen und weiteren Forschungen zeigen, wie positiv körperliche Berührungen auf unsere mentale und physische Gesundheit auswirken.
Ein Experiment zeigte, dass die Ansteckungsgefahr für eine Erkältung geringer ist, wenn nebst soziale Kontakt auch körperliche Berührung stattfindet. Eine Meta-Analysis zeigt die Wirksamkeit von Kontakten gegen Stress, Angst und Depression. Aber wahrscheinlich weisst Du es selbst schon längst: Es tut unwahrscheinlich gut herzlich umarmt zu werden.
Die erwähnten Studien wurden in den USA gemacht, wo die Begrüssung mit Handschlag nicht der Norm ist. Hat unsere Gewohnheit einander mit Handkontakt zu begrüssen und zu verabschieden ebenfalls solche Auswirkungen? Von dem, was ich gelesen habe, scheint es wahrscheinlich. Nicht zuletzt auch, weil dieser Kontakt spürbar unterschiedlich ausfällt.
Ein kleiner, praktischer Tipp: Der obere Rücken hat besonders viele Sensoren für guten Berührungen.
Sunny, 16. März 2026
Wie Berührungen sich auf die Gesundheit auswirken | Apotheken Umschau
nihms637169.pdf (Studie über Ansteckungsgefahr)
A systematic review and multivariate meta-analysis of the physical and mental health benefits of touch interventions
Ein Experiment zeigte, dass die Ansteckungsgefahr für eine Erkältung geringer ist, wenn nebst soziale Kontakt auch körperliche Berührung stattfindet. Eine Meta-Analysis zeigt die Wirksamkeit von Kontakten gegen Stress, Angst und Depression. Aber wahrscheinlich weisst Du es selbst schon längst: Es tut unwahrscheinlich gut herzlich umarmt zu werden.
Die erwähnten Studien wurden in den USA gemacht, wo die Begrüssung mit Handschlag nicht der Norm ist. Hat unsere Gewohnheit einander mit Handkontakt zu begrüssen und zu verabschieden ebenfalls solche Auswirkungen? Von dem, was ich gelesen habe, scheint es wahrscheinlich. Nicht zuletzt auch, weil dieser Kontakt spürbar unterschiedlich ausfällt.
Ein kleiner, praktischer Tipp: Der obere Rücken hat besonders viele Sensoren für guten Berührungen.
Sunny, 16. März 2026
Wie Berührungen sich auf die Gesundheit auswirken | Apotheken Umschau
nihms637169.pdf (Studie über Ansteckungsgefahr)
A systematic review and multivariate meta-analysis of the physical and mental health benefits of touch interventions
Flow: Wenn das Leben und die Arbeit mühelos und harmonisch fliessen
1990 veröffentlichte Mihály Csikszentmihalyi seine Erkenntnisse über Flow, der besondere Situation, wobei Körper und Geist harmonisch zusammenarbeiten, so dass ein sehr gutes Gefühl steht und zugleich etwas sehr Gut geschaffen wird. Personen in Flow sind hin und weg, dennoch sehr produktiv. Kennzeichnend für diesen Zustand ist das Verlust an Zeitgefühl, so dass was wie Minuten scheint, in der Tat erheblich länger ist.
Ich hatte schon im Elternhaus Erfahrungen mit Flow. Mein Vater erlebte es regelmässig, wenn er in seiner Werkstatt an etwas arbeitete. Ich tauchte häufig ins Flow beim Lesen eines Buches. Über mich witzelte die ganze Familie, weil ich so schwer ansprechbar war. Der Vater ärgerte sich, wenn er wegen des Flow-Zustands vergass, dass er Wasser für Tee aufgesetzt hat. (2 oder 3 Teekessel mussten ersetzt werden über die Jahre.) Auch ich kenne heute noch das fehlende Zeitgefühl beim Flow als Problem. Mehr als mir lieb ist, habe ich den Ein- oder Ausstieg vom Zug verpasst, weil ich eingetaucht ins Lesen war.
Kürzlich habe ich gestöbert in Online-Bibliothek bei den Ratgebern über Flow. Erstaunlich wie viele Ratschläge gemacht werden, wie frau in den verschiedensten Situationen ins Flow kommt! Wie wenn wir alle Zeit am besten im Flow-Zustand verweilen sollen. Aber Flow kann an sich schon ein Suchtmittel sein und ist ein wichtiger Faktor bei der Online-Gaming-Sucht. Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht!
Nachdem ich mehrmals Termine verpatzt habe, weil ich so im Flow versunken war, habe ich gelernt vorsichtig zu sein. Zuhause setze ich ein Timer ein, damit ich wirklich nur 30‘ lese. Auch unterwegs habe ich gelernt, die Intensität meiner Vertiefung zu kontrollieren. Dennoch geniesse ich den Flow, auch wenn er in anderen Situationen mich packt. Aber ich suche den Flow nicht und ich manipuliere die Situation nicht so, dass Flow am besten auftritt. Denn Flow ist ein Teil meines Lebens, aber nicht meine ganze Identität. Es ist normal und menschlich, dass Arbeit manchmal Arbeit ist. Wenn mal daraus Flow wird, dann ist es ein Geschenk.
Sunny, 12. März 2026
Die Wassermühle ist nicht Selbstzweck, sondern eine Arbeitsmöglichkeit.
Flow-Erleben: Theorie von Csikszentmihalyi – Wirtschaftspsychologische Gesellschaft
Das Flow-Erlebnis macht glücklich - powerful:me
flowresearchcollective.com/blog/dark-side-of-flow
Ich hatte schon im Elternhaus Erfahrungen mit Flow. Mein Vater erlebte es regelmässig, wenn er in seiner Werkstatt an etwas arbeitete. Ich tauchte häufig ins Flow beim Lesen eines Buches. Über mich witzelte die ganze Familie, weil ich so schwer ansprechbar war. Der Vater ärgerte sich, wenn er wegen des Flow-Zustands vergass, dass er Wasser für Tee aufgesetzt hat. (2 oder 3 Teekessel mussten ersetzt werden über die Jahre.) Auch ich kenne heute noch das fehlende Zeitgefühl beim Flow als Problem. Mehr als mir lieb ist, habe ich den Ein- oder Ausstieg vom Zug verpasst, weil ich eingetaucht ins Lesen war.
Kürzlich habe ich gestöbert in Online-Bibliothek bei den Ratgebern über Flow. Erstaunlich wie viele Ratschläge gemacht werden, wie frau in den verschiedensten Situationen ins Flow kommt! Wie wenn wir alle Zeit am besten im Flow-Zustand verweilen sollen. Aber Flow kann an sich schon ein Suchtmittel sein und ist ein wichtiger Faktor bei der Online-Gaming-Sucht. Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht!
Nachdem ich mehrmals Termine verpatzt habe, weil ich so im Flow versunken war, habe ich gelernt vorsichtig zu sein. Zuhause setze ich ein Timer ein, damit ich wirklich nur 30‘ lese. Auch unterwegs habe ich gelernt, die Intensität meiner Vertiefung zu kontrollieren. Dennoch geniesse ich den Flow, auch wenn er in anderen Situationen mich packt. Aber ich suche den Flow nicht und ich manipuliere die Situation nicht so, dass Flow am besten auftritt. Denn Flow ist ein Teil meines Lebens, aber nicht meine ganze Identität. Es ist normal und menschlich, dass Arbeit manchmal Arbeit ist. Wenn mal daraus Flow wird, dann ist es ein Geschenk.
Sunny, 12. März 2026
Die Wassermühle ist nicht Selbstzweck, sondern eine Arbeitsmöglichkeit.
Flow-Erleben: Theorie von Csikszentmihalyi – Wirtschaftspsychologische Gesellschaft
Das Flow-Erlebnis macht glücklich - powerful:me
flowresearchcollective.com/blog/dark-side-of-flow
Schoggi ein Glücksbringer par excellence! Oder doch nicht?
Irgendwie gilt es als gegeben, dass Schoggi glücklich macht. Ich freue mich auch riesig mich an Schoggi zu laben. Und doch wollte ich wissen, wieso Schoggi die Stimmung von so vielen Menschen hebt.
Es fängt mit L-Tryptophan an. Wir brauchen dies für unser Körper. Zum einen spielt L-Tryptophan eine Rolle bei der Aufbau von Eiweiss im Körper und kann wenn nötig in Vitamin B3 umgewandelt werden. Andererseits ist L-Tryptophan eine Vorstufe von zwei wichtige Hormone: Melatonin, damit wir gut schlafen. Serotonin, die als Stimmungsheber wirkt. Und da denken offenbar viele, die Frage nach der glückbringende Wirkung von Schoggi gelöst zu haben. Aber wie so oft, so einfach geht das nicht.
Kakao, und dadurch alle Variante von Schoggi, hat Tryptophan. Durchschnittlich 293 mg pro 100g. (Der Tagesbedarf von Tryptophan ist 5 mg pro Kilo Körpergewicht. Wer z.B. 75 kg wiegt, braucht also 375 mg.) Eine Tafel Milchschokolade hat ungefähr 33% Kakao, das heisst 98 mg L-Tryptophan. Also musste jene Person fast vier Tafeln Milchschokolade pro Tag essen um den Tagesbedarf zu decken. Und am nächsten Tag nochmals. Lindt bietet allerdings eine Tafel dunkler Schokolade an mit 100% Kakao (Zutaten: Kakaomasse, Kakaobutter, fettarmer Kakao). Davon reicht 1 ¼ Tafel, kostet immer noch Fr. 12. Nicht vergessen: Jeden Tag!
Aber, es gibt Lebensmittel, die noch mehr L-Tryptophan enthalten! Emmentaler-Käse z.B. hat 388 mg L-Tryptophan/100 g, das Doppelte. Trockene Sojabohnen bieten sogar 590 mg/100g. Allerdings habe ich nie gehört oder gelesen, dass Emmentaler und/oder Sojabohnen eine gute Laune bewirken.
Ein Neuropsychologe, Prof. Dr. habil. Dipl. Michael Schaefer von der Medical School Berlin erklärt die Sache so: Die gute Laune, die wir Schoggi zuschreiben, hat nichts mit L-Tryptophan zu tun. Eher mit Zucker, wobei die erhöhte Insulinproduktion gleichzeitig den Serotonin- und Dopamin-Spiegel erhöht und auch Stresshormonen reduziert. Schaefer meint auch, dass unsere Erwartungen von Glück beim Schoggi-Essen auch eine Rolle spielen. Hier seine Erklärung: Warum machen Schokoriegel gute Laune? | dasGehirn.info - der Kosmos im Kopf
Sunny, 10. März 2026
Es fängt mit L-Tryptophan an. Wir brauchen dies für unser Körper. Zum einen spielt L-Tryptophan eine Rolle bei der Aufbau von Eiweiss im Körper und kann wenn nötig in Vitamin B3 umgewandelt werden. Andererseits ist L-Tryptophan eine Vorstufe von zwei wichtige Hormone: Melatonin, damit wir gut schlafen. Serotonin, die als Stimmungsheber wirkt. Und da denken offenbar viele, die Frage nach der glückbringende Wirkung von Schoggi gelöst zu haben. Aber wie so oft, so einfach geht das nicht.
Kakao, und dadurch alle Variante von Schoggi, hat Tryptophan. Durchschnittlich 293 mg pro 100g. (Der Tagesbedarf von Tryptophan ist 5 mg pro Kilo Körpergewicht. Wer z.B. 75 kg wiegt, braucht also 375 mg.) Eine Tafel Milchschokolade hat ungefähr 33% Kakao, das heisst 98 mg L-Tryptophan. Also musste jene Person fast vier Tafeln Milchschokolade pro Tag essen um den Tagesbedarf zu decken. Und am nächsten Tag nochmals. Lindt bietet allerdings eine Tafel dunkler Schokolade an mit 100% Kakao (Zutaten: Kakaomasse, Kakaobutter, fettarmer Kakao). Davon reicht 1 ¼ Tafel, kostet immer noch Fr. 12. Nicht vergessen: Jeden Tag!
Aber, es gibt Lebensmittel, die noch mehr L-Tryptophan enthalten! Emmentaler-Käse z.B. hat 388 mg L-Tryptophan/100 g, das Doppelte. Trockene Sojabohnen bieten sogar 590 mg/100g. Allerdings habe ich nie gehört oder gelesen, dass Emmentaler und/oder Sojabohnen eine gute Laune bewirken.
Ein Neuropsychologe, Prof. Dr. habil. Dipl. Michael Schaefer von der Medical School Berlin erklärt die Sache so: Die gute Laune, die wir Schoggi zuschreiben, hat nichts mit L-Tryptophan zu tun. Eher mit Zucker, wobei die erhöhte Insulinproduktion gleichzeitig den Serotonin- und Dopamin-Spiegel erhöht und auch Stresshormonen reduziert. Schaefer meint auch, dass unsere Erwartungen von Glück beim Schoggi-Essen auch eine Rolle spielen. Hier seine Erklärung: Warum machen Schokoriegel gute Laune? | dasGehirn.info - der Kosmos im Kopf
Sunny, 10. März 2026
Wenn ein Wutausbruch bevorsteht...
Ich kenne das allzu gut: Etwas oder jemand macht mich rasend. So sehr, dass ich am liebsten zuschlagen wurde, egal bei wem oder was. Ich muss einfach den grossen Ärger loslassen! Das ist sehr menschlich, aber wie hilfreich ist es?
Eine sogenannte Meta-Analyse, die 154 Studien mit über 10‘000 Menschen zu dieser Frage zusammenzieht, gibt eine Antwort. Aktivitäten wie Meditation, Mindfulness (Achtsamkeit) und Entspannung haben alle geholfen, die Aufregung zu mindern. Sie wirkten dabei körperlich und/oder mental. Hingegen Aktivitäten, die der innerlichen Aufregung durch kontrollierten Ausleben waren weniger hilfreich, wenn überhaupt. Jogging fällt auf, da diese Tätigkeit die Aufregung höher macht. Eher hilfreich waren aktiven Gruppen-Sports wie Ballspiele.
So lerne ich, dass alles kurz und klein schlagen kein so guter Weg ist. Hingegen eine ruhige Zeit mir innerlich Ruhe verschafft. Danach kann ich besser entscheiden, ob und wie ich handeln möchte. Konkret für mich heisst das Progressiv Muskelentspannung (PMR) am besten gleich mit einer Anleitung, damit ich dabei bleibe: Progressive Muskelentspannung MP3-Datei zum Download | Die Techniker (tk.de)
Sunny, 5. März 2026
A meta-analytic review of anger management activities that increase or decrease arousal: What fuels or douses rage? - ScienceDirect
Eine sogenannte Meta-Analyse, die 154 Studien mit über 10‘000 Menschen zu dieser Frage zusammenzieht, gibt eine Antwort. Aktivitäten wie Meditation, Mindfulness (Achtsamkeit) und Entspannung haben alle geholfen, die Aufregung zu mindern. Sie wirkten dabei körperlich und/oder mental. Hingegen Aktivitäten, die der innerlichen Aufregung durch kontrollierten Ausleben waren weniger hilfreich, wenn überhaupt. Jogging fällt auf, da diese Tätigkeit die Aufregung höher macht. Eher hilfreich waren aktiven Gruppen-Sports wie Ballspiele.
So lerne ich, dass alles kurz und klein schlagen kein so guter Weg ist. Hingegen eine ruhige Zeit mir innerlich Ruhe verschafft. Danach kann ich besser entscheiden, ob und wie ich handeln möchte. Konkret für mich heisst das Progressiv Muskelentspannung (PMR) am besten gleich mit einer Anleitung, damit ich dabei bleibe: Progressive Muskelentspannung MP3-Datei zum Download | Die Techniker (tk.de)
Sunny, 5. März 2026
A meta-analytic review of anger management activities that increase or decrease arousal: What fuels or douses rage? - ScienceDirect
Ist es egoistisch, wenn ich mich an erster Stelle setze?
Professorin Stefanie Neubrand findet es so sehr wichtig, dass jeder Mensch für sich selbst sorgt und sich liebevoll annimmt, dass sie dafür einen neuen Begriff kreiert hat: Impathie. Wir kennen nicht nur das Wort Empathie, sondern auch die empfohlene Haltung, sich mit anderen mitzufühlen. Bei Impathie geht es darum die Empathie nach innen zu richten und darauf zu achten, was wir fühlen und was uns gut täte. Wer impathisch ist, stärkt die Beziehung zu sich selbst und hat einen hohen Selbstwertgefühl.
Diese Definition von Impathie als nach innen-gerichtete Empathie will den Wert von Empathie nicht in Frage zu stellen. Vielmehr geht es um ein gutes Gleichgewicht zwischen Liebe und Fürsorge zu Mitmenschen und zu sich selbst. Was auch schon Jesus sagte: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ich bin auch schon den Gedanke begegnet, dass echte Empathie zwingend Impathie voraussetzt.
In ihren Ausführungen über Selbstliebe in der Arbeitswelt, zitiert die Chefredakteurin vom Harvard Business Manager die Aussage, „I love you, but I love me more.” („Ich liebe dich, aber ich liebe mich mehr.“) aus der Fernsehserie „Sex and the City“, die 1998 bis 2004 in den USA lief. Und sie meint auch, dass frau sagen kann: „Ich liebe meinen Job, aber ich liebe mich selbst mehr.“
Sunny, 4. März 2026
Radio SRF 3, 1.5.2025: Selfcare-Trend: Impathie ist der Schlüssel zum gesünderen Ich - Kultur - SRF
Video: Was ist Impathie? – mit Dr. Stefanie Neubrand | HAH #58 - YouTube
Persönliche Entwicklung: Warum Selbstliebe im Job entscheidend ist - manager magazin
Diese Definition von Impathie als nach innen-gerichtete Empathie will den Wert von Empathie nicht in Frage zu stellen. Vielmehr geht es um ein gutes Gleichgewicht zwischen Liebe und Fürsorge zu Mitmenschen und zu sich selbst. Was auch schon Jesus sagte: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Ich bin auch schon den Gedanke begegnet, dass echte Empathie zwingend Impathie voraussetzt.
In ihren Ausführungen über Selbstliebe in der Arbeitswelt, zitiert die Chefredakteurin vom Harvard Business Manager die Aussage, „I love you, but I love me more.” („Ich liebe dich, aber ich liebe mich mehr.“) aus der Fernsehserie „Sex and the City“, die 1998 bis 2004 in den USA lief. Und sie meint auch, dass frau sagen kann: „Ich liebe meinen Job, aber ich liebe mich selbst mehr.“
Sunny, 4. März 2026
Radio SRF 3, 1.5.2025: Selfcare-Trend: Impathie ist der Schlüssel zum gesünderen Ich - Kultur - SRF
Video: Was ist Impathie? – mit Dr. Stefanie Neubrand | HAH #58 - YouTube
Persönliche Entwicklung: Warum Selbstliebe im Job entscheidend ist - manager magazin
Zeit als Perspektive fürs Leben
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind uns vertraute Begriffe. In der Grammatik pauken wir sie. Bei Festtagen erinnern wir uns an vergangenen Festen, hoffen auf Gutes bei diesem Anlass und tauchen ein in dem, was zur gegenwärtigen Zeit gehört. Als ich meine Überlegungen für diesen Beitrag anfing, ging ich davon aus, dass die Gegenwart, das „Hier und Jetzt“ selbstverständlich die wichtigste Zeit ist. Mir war auch klar, dass nur die Gegenwart eine Realität ist, da die Vergangenheit vorbei und nicht mehr zu ändern ist und die Zukunft noch nicht ist und dadurch noch offen bleibt.
Dann stiesse ich auf die verschiedenen Zeitperspektiven. Das ist so etwas wie der Punkt, von dem aus eine Person sich und der Welt anschaut und versteht. Darunter werden 5 Zeitperspektiven geordnet:
Für mich hat sich die Priorität der Gegenwart, wie im alten Schlagwort „Hier und Jetzt“ propagiert wird, jetzt relativiert. Es geht, wie so oft, eher um Ausgewogenheit, um gestern, heute und morgen in beweglicher, bewegender Balance miteinander.
Sunny, 26. Februar 2026
Mehr findest Du hier: Die Psychologie der Zeit in unserem Leben
Dann stiesse ich auf die verschiedenen Zeitperspektiven. Das ist so etwas wie der Punkt, von dem aus eine Person sich und der Welt anschaut und versteht. Darunter werden 5 Zeitperspektiven geordnet:
- die gute Vergangenheit „Ich habe so viel Gutes schon erlebt, dass ich auch jetzt recht zufrieden bin.“
- die schreckliche Vergangenheit „Meine früheren Erfahrungen belasten mich heute noch sehr.“
- die Gegenwart zum Geniessen „Ich suche das Lustvolle in vollen Zügen.“
- die Gegenwart als Schicksal „Ich nehme, was ist, auch wenn es meist als Schicksalsschlag kommt.“
- die Zukunft ist mein Ziel „Ich verhalte mich so, dass ich es in Zukunft sehr gut habe.“
Für mich hat sich die Priorität der Gegenwart, wie im alten Schlagwort „Hier und Jetzt“ propagiert wird, jetzt relativiert. Es geht, wie so oft, eher um Ausgewogenheit, um gestern, heute und morgen in beweglicher, bewegender Balance miteinander.
Sunny, 26. Februar 2026
Mehr findest Du hier: Die Psychologie der Zeit in unserem Leben